Vesting
Vesting regelt, wie Beteiligungen an einem Unternehmen über die Zeit erworben werden. Im Kern geht es darum, dass Gründer oder Investoren ihre Anteile nicht sofort vollständig erhalten, sondern erst nach Ablauf eines festgelegten Zeitraums, des Vesting-Zeitraums.
Wie Vesting funktioniert
Während des Vesting-Zeitraums wächst der Anspruch auf die Anteile schrittweise oder wird zu bestimmten Zeitpunkten frei. Erst nach Ablauf ist der volle Anteil verdient.
Vorteile
Vesting bindet Gründer und Schlüsselpersonen langfristig an das Unternehmen. Zugleich schützt es das Unternehmen davor, dass jemand früh ausscheidet und dennoch einen großen Anteil behält.
Gängige Modelle
Beim Cliff Vesting werden Anteile erst nach Ablauf einer Mindestzeit auf einmal frei. Beim Graded Vesting werden sie schrittweise über die Laufzeit verdient, je länger die Person beteiligt ist.
Bedeutung
Vesting ist ein wichtiger Bestandteil von Beteiligungs- und Finanzierungsvereinbarungen. Eine sorgfältige Regelung schützt Gründer, Investoren und das Unternehmen gleichermaßen.